Ein Leben dem Sekt gewidmet

Unsere Sekt-Leidenschaft

Unser Versprechen

Die Kunst des Sektmachens

Das Sekthandwerk ist eine Kunst. Man benötigt viel Geduld und Zeit, bis das Kunstwerk fertiggestellt ist. Wir gehen bei der Qualität unserer Sekte keine Kompromisse ein. Daher wählen wir nur die besten Lagen und Trauben aus und versuchen jedes Jahr aufs Neue das Beste aus der Natur herauszuholen.

Biologischer Weinbau

Wir sind überzeugt, dass die besten Trauben nur durch ein Arbeiten im Einklang mit der Natur entstehen. All unsere Cuvées entstammen unseren eigenen Weinbergen mit spannenden Kalk-, Löss- und Mergelböden in Rheinhessen und der Pfalz.

Méthode Traditionnelle

Während der zweiten Gärung in der Flasche wird unser Grundwein zu Sekt veredelt. Die sogenannte „Méthode Traditionnelle“, die traditionelle  Flaschengärung, bedarf viel Zeit und Handarbeit und ermöglicht uns die Herstellung besonderer Schaumweine.

Langes Hefelager

Zeit und Geduld sind essenzielle Zutaten des Sekthandwerks. Ein langes Hefelager verleiht einem Sekt Komplexität und Tiefgang. Wir lassen unsere Sekte daher mindestens 36 Monate, zum Teil sogar bis zu 120 Monate, auf der Flasche reifen.

Méthode Traditionnelle

„Leidenschaft für Sekt legen wir in alles, was wir tun. Leidenschaft für Sekt ist das, was uns antreibt – und das, was wir in anderen entfachen möchten. Unsere Liebe zum Sekt soll anstecken.“
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Trauben aus biologischem Anbau

Die Qualität unserer Sekte wird im Weinberg bestimmt. Wir bewirtschaften unsere Weinberge biologisch und lesen im Herbst nur 100-prozentig gesunde Trauben – natürlich per Hand. Außerdem spielt der richtige Lesezeitpunkt der Trauben eine wichtige Rolle, um eine Balance aus Reife und Frische zu erreichen.

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Ganztraubenpressung

Nach der Traubenlese folgt eine schonende, stufenweise Ganztraubenpressung der unverletzten Trauben. Nur das Herzstück der Traube, die sogenannte Cuvée, verwenden wir für die Herstellung unserer Sekte, da diese die Basis für besonders feine und elegante Schaumweine ist.

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Grundweine

Die erste Gärung des Traubenmosts zum Grundwein findet bei uns sowohl in Edelstahltanks als auch in Holzfässern statt. Jede Weinbergsparzelle wird separat ausgebaut, um ihren individuellen Charakter herauszustellen. Unsere Grundweine lagern anschließend bis zum folgenden Frühjahr auf der Feinhefe.

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Cuvéetierung

Ab März beginnt bei uns die Cuvéetierung. Mehrere Monate investieren wir, um unsere Grundweine zu verkosten und Weine aus verschiedenen Weinbergen, Rebsorten und Jahrgängen zu verschneiden. Dieser Prozess – auch Assemblage genannt – ist ein zentrales Element des Sektmachens und bestimmt maßgeblich die Qualität des Sektes.

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Tirage

Anschließend werden die Cuvées zusammen mit dem Tiragelikör (einer Mischung aus Most und Hefe oder Zucker und Hefe) in die Flasche gefüllt, wo sie mit einer zweiten alkoholischen Gärung zum Schaumwein veredelt werden. Dabei wandelt die Hefe den Zucker in Alkohol und Kohlensäure um, und es entsteht Druck in der Flasche. Der Zucker wird dabei komplett verwertet und es bleibt keine Restsüße im Sekt.

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Flaschengärung & Hefelager

Die zweite Gärung findet in der Flasche statt, in welcher der Sekt nach vielen Jahren auch verkauft wird. Nach Abschluss der zweiten Gärung in der Flasche lassen wir unsere Schaumweine für mindestens 36 Monate im Sektkeller lagern. Unsere „Grande Réserve“  lagert mindestens zehn Jahre. In dieser Zeit prägt die sogenannte Hefeautolyse die Aromen des Schaumweins und verfeinert die Perlage. Ein Prozess, der ausschlaggebend ist für den feinen Geschmack unseres Produkts.

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Rütteln

Nach mehrjähriger Lagerzeit auf der Hefe muss das angesammelte Depot entfernt werden. Dazu werden die Flaschen in sogenannte Rüttelpulte oder Rüttelboxen eingesetzt. Die Flaschen werden in einem bestimmten Turnus gedreht, sodass die Hefe Schritt für Schritt in den Flaschenhals rutscht.

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Degorgieren

Sobald sich die Hefe im Flaschenhals abgesetzt hat, kann sie entfernt werden, sodass wir einen klaren Schaumwein erhalten. Während dieses Prozesses wird der Flaschenhals für kurze Zeit vereist („Dégorgement à la glace“). Im Anschluss wird der Kronkorken entfernt und der gefrorene Hefepfropf wird durch den starken Innendruck von bis zu sechs Bar herausgeschossen.

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Dosage

Bevor die Flaschen mit dem Sektkorken, der Agraffe (Metalldraht) und dem dazugehörigen Plaque de Muselet verschlossen werden, erhält der Sekt durch die Zugabe der Versanddosage seinen letzten Schliff und die gewünschte Note. Unsere Sekte haben eine geringe Dosage von 0 g/l (Brut Nature) bis 7 g/l (Brut).

Volker Raumland setzt in seinem Vorzeigebetrieb auf eine ökologische Bewirtschaftung der Weinberge im rheinhessischen Flörsheim-Dalsheim. Er gibt seinen Sekten die benötigte Zeit zur Reifung auf der Hefe. Und er setzt auch beim Rütteln und Degorgieren noch auf traditionelle Handarbeit. Seit Jahren gelingen ihm verlässlich einige der besten Sekte Deutschlands.

Die Bunte

Dezember 2020

Sektwissen

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